Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit – Die Blockade gegen Kuba

BERICHT VON KUBA (von der Kubanischen Botschaft verbreitet)

Zur Resolution 70/5 der UNO-Generalversammlung unter dem Titel „Die Notwendigkeit, die Kuba von den Vereinigten Staaten von Amerika auferlegte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade zu beenden“

Juni 2016

EINFÜHRUNG

Im Zeitraum zwischen April 2015 und April 2016 wurden einige Ergebnisse in den bilateralen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Kuba erreicht. Insbesondere sind die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen und die Wiedereröffnung der Botschaften zu nennen, die der gerechten Streichung Kubas von der unredlichen Liste der Staaten, die den Terrorismus fördern, vorausging , und auf der das Land nie hätte stehen dürfen.

Während seines Kuba-Besuches am 16. März 2016 anerkannte der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, er einmal mehr, dass die Blockadepolitik gegenüber der Insel überholt ist und beendet werden muss. In seiner Rede im Großen Theater von Havanna “Alicia Alonso” am 22. März hob Präsident Obama in Bezug auf die Blockade hervor, dass diese dem kubanischen Volk nur schadet anstelle ihm zu helfen”, und hat den Kongress seines Landes erneut aufgefordert, mit dieser Politik Schluss zu machen. Continue reading

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Deutsche Regierungen unterstützten das faschistische Franco-Regime auch nach 1945

“Deutschland hat das faschistische Regime des spanischen Generals Franco, dessen Putsch sich diese Woche zum achtzigsten Mal jährte, nicht nur vor, sondern auch nach 1945 systematisch unterstützt. Während Berlin den Franco-Truppen schon im Spanischen Bürgerkrieg unter die Arme griff und etwa mit der Bombardierung der Stadt Guernica sogar militärisch auf ihrer Seite intervenierte, nahm die Bundesrepublik bereits 1952 die diplomatischen Beziehungen zu Madrid wieder auf. Zu diesem Zeitpunkt wurden bereits bundesdeutsch-spanische Rüstungsgeschäfte abgewickelt, die ihren Ursprung in Abmachungen aus dem Zweiten Weltkrieg hatten.”
Weiterlesen: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59417

Puerto Rico – Annektiert durch die USA

Seit 1898 ist Puerto Rico annektiert. Richtig annektiert, nicht wie die Krim. Im Spanisch-Amerikanischen Krieg wurde es von den USA besetzt: gegen den Willen der Bevölkerung. Seitdem gilt PR als “nicht inkorporiertes Gebiet der Vereinigten Staaten”. Das heißt so viel wie “Staat ohne Rechte” oder “Kolonie”. Ja, Kolonie! Dies weist die USA als einer der wenigen verbliebenen Kolonialstaaten aus. Was sie nicht hindert, immer großmäulig das Selbstbestimmungsrecht zu fordern (wenn es ihnen in den Kram passt).
Oscar Lopez Rivera kämpfte – mit vollem, international verbrieftem Recht – für die staatliche Unabhängigkeit der Insel. Dafür wurde er von der US-amerikanischen Justiz am 29. Mai 1981 zu 70 Jahren Gefängnis verurteilt. Lopez Rivera: “ich habe niemanden umgebracht und stets nur um eine bessere und gerechtere Welt gerungen”.
Eine wachsende Bewegung in Puerto Rico und den USA fordert seine Freilassung.

Spezialisten der Menschenvernichtung: Killinger

Der deutsche Faschismus brauchte und gebar Menschenvernichter, Massenmörder, Organisatoren von Genoziden. Einer dieser Gesellen war Manfred Killinger (1886-1944).

Lutz Jahoda verflicht seine Geschichte mit der von John Dillinger, einem US-amerikanischen Bankräuber, den die USA als Staatsfeind Nr. 1 behandelten, den der FBI erschoss. Killinger allerdings war ein echter Killer. Den lesenswerten Text in Gänze findet man hier: http://www.rotfuchs.net/rotfuchs-lesen/dillinger-und-killinger.html

“Was Dillinger und Killinger einte: Sie brachten selbst niemanden um. Dillinger hatte die Zuneigung vieler Amerikaner, weil es ihm mehrfach gelungen war, der Polizei zu entwischen. Killinger hatte die Sympathie aller völkisch-national Rechtsorientierten, vor allem der Judenhasser in Deutschland. Er gehörte zu jenen finsteren Gesellen, die man Wegbereiter des deutschen Unheils nennen darf. Als militärischer Chef der Geheimorganisation Consul (O. C.), hatte er dafür zu sorgen, die Weimarer Regierung zu destabilisieren. Für ihn eine willkommene Gelegenheit, sich vorerst jener Regierungsmitglieder anzunehmen, die mosaischer Herkunft waren.”

Naziverbrechen – DB und Schenker

Zu den bedeutendsten Raubunternehmen und Plünderern bei den deutschen Überfällen und Massenverbrechen in Europa (1933-1945) gehört die Firma Schenker. Heute firmiert das Nachfolgeunternehmen als „DB-Schenker“ und ist Teil des riesigen deutschen Bahn-
Konzerns. „DB-Schenker“ befindet sich in Staatsbesitz und untersteht dem Bundesministerium für Verkehr.
Wo immer in Europa Menschen in die Vernichtungs- und Zwangslager, in Sklavenarbeit und Gefangenschaft deportiert wurden, hatte sich Schenker mit der staatlichen deutschen Bahn die Arbeit und den kriminellen Profit geteilt: In großem Stil, mit tausenden Lastwagen,
räumte Schenker Wohnungen, Museen, Synagogen oder Industriekomplexe in den besetzten Ländern leer und ließ die Hinterlassenschaften mit der Bahn nach Deutschland transportieren.

mehr: http://zug-der-erinnerung.eu/download/the_schenker_papers_de.pdf und http://zug-der-erinnerung.eu/download/rundschreiben_thessaloniki_05.2016.pdf

Zum Beispiel Guinea

Guinea: als Sékou Turé das Angebot De Gaulles, vom Kolonialjoch befreit zu werden, und unter einem französischen Commonwelth zu verbleiben, ablehnte, zogen die französischen Kolonialtruppen ab, aber davor ließ De Gaulle die Hauptstadt Conakry plündern, Schulen und Regierungsgebäude sprengen, Stromnetz und Hafen zerstören…  zu finden bei Harry Belafonte, My Song, S. 315.

Krimineller Waffenhandel

Quellen:
1. “Die Öffentlichkeit wurde massiv getäuscht” Gespräch mit Jürgen Grässlin über sein Buch “Netzwerk des Todes” in Hintergrund – Das Nachrichtenmagazin, 1. Quartal 2016.
2. Jürgen Grässlin, Daniel Harrich; Danuta Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes -Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden. München 2015
3. Jürgen Grässlin, Schwarzbuch Waffenhandel – Wie Deutschland am Krieg verdient. München 2013.