Aufbau von Terrorstrukturen durch die US-Regierung

Nicht nur die verschiedenen rechten Paramilitärs, die in den mittelamerikanischen Staaten jahrezehntelang gegen die fortschrittlichen Rebellen und für die US-Marionetten-Regierungen und Faschisten kämpften, wurden von den US-Regierungen aufgebaut, gefördert, bezahlt, angeleitet und geschützt, auch die Paramilitär der neueren Zeit, die sich islamistische Kämpfer nennen, sind ein Produkt der USA.
http://www.voltairenet.org/article194951.html

Ein bei Wessis verbreitetes Klischee?

Mangelnde Aufarbeitung der NS-Zeit in der DDR

Matthias Krauß ist in seinem Buch Völkermord statt Holocaust” der Frage nachgegangen, ob die Schulen in der DDR vierzig Jahre lang den Holocaust verschwiegen und nur den kommunistischen Widerstand behandelten. Dieser Vorwurf wird häufig von Medien und Politik erhoben. Ohne zu prüfen, denn Vorwürfe gegen die DDR sind per se glaubwürdig. Werden geglaubt und sind oft erstunken und erlogen. Matthias Krauß hat die Schulbücher der DDR durchforstet und gefunden, dass der Völkermord an den Juden sehr wohl und ausführlich Thema im Unterricht war. Doch wurde das Wort Holocaust nicht verwandt.
Der brandenburgische Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg, geboren in Argentinien, aufgewachsen und ausgebildet in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Wessi durch und durch also, zuständig für die Aufarbeitung des “DDR-Systemunrechts”, hat das Buch am 20. März 2007 vorgestellt. Seine Worte zeigen seine Überraschung: Der Autor habe den Vorwurf, das Schulsystem der DDR sei antisemitisch gewesen, und das “Klischee der mangelnden Aufarbeitung der NS-Zeit” widerlegt. Er fügt an: “ein bei Wessis verbreitetes Klischee”.

Über die DDR ist während 40 Jahren Bundesrepublik einiger Scheiß in die Hirne von Kindern und Erwachsenen gepflanzt worden. Es kann einen kaum noch etwas überraschen. Aber mangelnde Aufarbeitung der NS-Zeit in der DDR? Gibt es nicht noch den anderen Vorwurf des verordneten Antifaschismus? Vielleicht sind Generalstaatsanwälte, die das DDR-Systemunrecht bewerten sollen, ja eine besondere Sorte und sie legen wenig Wert auf die Untersuchung von Fakten? Und Widersprüche fallen ihnen nicht auf? Aber wahrscheinlich ist es einfach nur so, dass Ideologie nur bei anderen auffällt, bei einem selber nicht.

Dieser Generalstaatsanwalt Rautenberg tut so, als sei die Beschäftigung mit dem Thema in Westdeutschland gute Tradition. Das ist schon irrwitzig, denn er ist nicht etwa ein Jungspund, der in den 90ern die Schule besuchte und da vielleicht etwas über den deutschen Faschismus erfuhr – der in den Schulmaterialien so nicht genannt wird, sondern Nationalsozialismus, das passt besser zur Totalitarismusdoktrin – sondern er ist Jahrgang 53. Ein Jahr älter als ich. Ich könnte ihn also in den Zeugenstand rufen, um zu bezeugen, dass der deutsche Faschismus wie der spanische, griechische, portugiesische auch, kein Thema war im Unterricht war. Die Ausnahme meines Geschichtslehrers, der den Lehrplan verließ und ohne auf Materialien zurückgreifen zu können, uns Realschülerinnen von Judenverfolgung und KZ, von Hatz gegen Andersdenkende und Krieg erzählt hat, bestätigt nur die Regel.

Über den deutschen Faschismus habe ich das erste gelernt, als ich mich an der Uni politisch engagierte und anfing die einschlägige Literatur, die es in Westdeutschland auch gab, zu lesen. Die Bücher erschienen in linken Kleinverlagen, das Großbürgertum, bis zum Hals in den Faschismus verstrickt, mochte diese Sachen nicht veröffentlichen. Und als ich zum ersten Mal die DDR besuchte, war ich erschüttert darüber, wie zentral das Thema dort und wie verschämt und kleingeistig es bei uns behandelt wurde. Und dass Ross und Reiter, also die Täter, die Nutznießer, die Kriegsgewinnler, die Finanziers und Unterstützer Hitlers genannt wurden. In wessen Interesse war der Faschismus? Diese Frage wurde nur in der DDR gestellt, in Westdeutschland und im vereinten Deutschland ist sie ein Tabu.

Was hat also Rautenberg über den Faschismus, oder, wenn es ihm mehr behagt, über den Nationalsozialismus, in der Schule gelernt? Vermutlich so wenig wie ich. Und was hat er während seines Studiums gemacht? Bis zum ersten Staatsexamen brauchte er zehn Semester, da müsste doch ein wenig Studium Generale drin gewesen sein! Aber wer keinen Kontakt zu linken Szene hatte, hatte es nicht leicht, Zugang zu diesem Thema zu finden. Und vielleicht war er ja sogar in einer Burschenschaft und dort war der deutsche Faschismus kein Thema, jedenfalls kein Thema für Kritik.

P.S.: Die DDR nannte den Völkermord in der Tat nicht Holocaust, sondern Völkermord. Der Begriff kam über das Amerikanische nach Westdeutschland, hauptsächlich über den Fernsehmehrteiler “Holocaust – die Geschichte der Familie Weiß”. Das war in den achtziger Jahren und führte in der westdeutschen Gesellschaft zu großem Erschrecken und in Teilen zu der Forderung, man solle dieses Thema doch endlich begraben (wo es das Licht der Welt doch gerade erst erblickt hatte). Da hatte es in der DDR schon ganze Bücherregale gefüllt und viele Rollen Film. Die DEFA-Produktionen sprechen eine beredtes Zeugnis davon.

So sieht die Vorgeschichte von Kriegen aus

Deutschland spielt Souverän, befindet sich aber im Schlepptau der USA

Kriege sind in der Kriminalgeschichte des Kapitalismus ein besonderes Kapitel. Nicht nur, dass die Wahrheit das erste Opfer ist und die Lüge umfassend eingesetzt wird, um Kriege zu propagieren, sie verstoßen in der Regel auch gegen eigene Landesgesetze und gegen internationales Recht. In Deutschland verstoßen Auslandseinsätze klar und offen gegen die Verfassungen und das Grundgesetz, das sich eindeutig auf die UN-Konventionen bezieht und sie zu in D geltendem Recht macht. Gegenwärtig wird im Chinesischen Meer eine Politik betrieben, die die sich selber Schlafwanlder nennenden Kriegsherren und -damen in neue militärische Abenteuer, Kriege, führen kann.
Siehe: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59383

Am Samstag geht es zu Menschenkette gegen die US-Airbase Ramstein, die größte amerikanische Airbase außerhalbder US; Drohnenmorde und Kriege gehen von hier aus. Und sie ist der Garant dafür, dass Deutschland jederzeit in jedes US-amerikanische Kriegsabenteuer gezogen werden kann. Solange es die Ramstein Airbase gibt, ist deutsche Souveränität nicht das Papier wert, auf dem sie steht.

Ukraine: Stoppt die geistige und militärische Mobilmachung!

Quelle: Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. – http://www.imi-online.de

IMI-Standpunkt 2014/043

Ukraine: Stoppt die geistige und militärische Mobilmachung!

Rede zum Antikriegstag in Stuttgart

Jürgen Wagner (01.09.2014)

Liebe Freundinnen und Freunde,

was Kriegstreiberei und Kriegslügen anbelangt, ist man ja einiges gewohnt: Aber was in diesem Jahr passiert, erweckt bei mir den Anschein als seien große Teile der Politik und Medien hierzulande – ich kann es nicht anders sagen – komplett durchgeknallt!

Ausgerechnet in dem Jahr, in dem sich der Ausbruch des ersten Weltkrieges zum 100. Mal und der des Zweiten zum 75. Mal jährt, blasen die deutschen Eliten zum endgültigen Generalangriff auf die beiden wichtigsten Lehren aus der deutschen Vergangenheit: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Erst erklärt uns Bundespräsident Joachim Gauck bei der Münchner Sicherheitskonferenz Anfang Februar 2014, Deutschland müsse seine angebliche Kultur der (militärischen) Zurückhaltung ad acta legen. Stattdessen solle künftig eine aggressivere militärisch unterfütterte Großmachtpolitik betrieben werden. Continue reading

L wie Lügen: OSZE widerspricht Nato: „Keine russischen Truppen in der Ukraine“

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Es gebe keine Hinweise auf eine russische Präsenz auf ukrainischem Boden, so ein Sprecher der OSZE. Die Nato hatte zuletzt behauptet, Beweise für russische Militär-Operationen zu haben. Kiew spricht seit Tagen von einer „Invasion“ durch Putins Truppen.