Überfall auf Zypern

1974 überfiel die Türkei den souveränen Staat Zypern und hält seitdem den Norden – ein Drittel des Territoriums – besetzt. Die griechische Bevölkerkung wurde weitgehend vertrieben, türkische wurde angesiedelt. Ein klarer Bruch des Völkerrechts. Die Gründung des Separatstaats ist bis heute von UNO als “rechtlich ungültig” nicht anerkannt.

Aber nicht nur die Türkei missachtet die Souveräntität Zyperns. “Die ‘Souveränen britischen Basen’ Akrotiri und Dekelia sind Exklaven, die völkerrechtlich als Britische Überseegebiete zu Großbritannien gehören. Für das Vereinigte Königreich war die Möglichkeit einer dauerhaften Nutzung der strategisch wichtigen Insel eine Bedingung für die Entlassung Zyperns in die Unabhängigkeit im Jahre 1960” (Wikipedia). Die USA und GB nehmen sich das Recht, von der Insel aus den Nahen Osten auszuspionieren und dadurch ihre Kriege dort führbar zu machen.

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Zum Beispiel Guinea

Guinea: als Sékou Turé das Angebot De Gaulles, vom Kolonialjoch befreit zu werden, und unter einem französischen Commonwelth zu verbleiben, ablehnte, zogen die französischen Kolonialtruppen ab, aber davor ließ De Gaulle die Hauptstadt Conakry plündern, Schulen und Regierungsgebäude sprengen, Stromnetz und Hafen zerstören…  zu finden bei Harry Belafonte, My Song, S. 315.