Aufbau von Terrorstrukturen durch die US-Regierung

Nicht nur die verschiedenen rechten Paramilitärs, die in den mittelamerikanischen Staaten jahrezehntelang gegen die fortschrittlichen Rebellen und für die US-Marionetten-Regierungen und Faschisten kämpften, wurden von den US-Regierungen aufgebaut, gefördert, bezahlt, angeleitet und geschützt, auch die Paramilitär der neueren Zeit, die sich islamistische Kämpfer nennen, sind ein Produkt der USA.
http://www.voltairenet.org/article194951.html

Überfall auf Zypern

1974 überfiel die Türkei den souveränen Staat Zypern und hält seitdem den Norden – ein Drittel des Territoriums – besetzt. Die griechische Bevölkerkung wurde weitgehend vertrieben, türkische wurde angesiedelt. Ein klarer Bruch des Völkerrechts. Die Gründung des Separatstaats ist bis heute von UNO als “rechtlich ungültig” nicht anerkannt.

Aber nicht nur die Türkei missachtet die Souveräntität Zyperns. “Die ‘Souveränen britischen Basen’ Akrotiri und Dekelia sind Exklaven, die völkerrechtlich als Britische Überseegebiete zu Großbritannien gehören. Für das Vereinigte Königreich war die Möglichkeit einer dauerhaften Nutzung der strategisch wichtigen Insel eine Bedingung für die Entlassung Zyperns in die Unabhängigkeit im Jahre 1960” (Wikipedia). Die USA und GB nehmen sich das Recht, von der Insel aus den Nahen Osten auszuspionieren und dadurch ihre Kriege dort führbar zu machen.

Puerto Rico – Annektiert durch die USA

Seit 1898 ist Puerto Rico annektiert. Richtig annektiert, nicht wie die Krim. Im Spanisch-Amerikanischen Krieg wurde es von den USA besetzt: gegen den Willen der Bevölkerung. Seitdem gilt PR als “nicht inkorporiertes Gebiet der Vereinigten Staaten”. Das heißt so viel wie “Staat ohne Rechte” oder “Kolonie”. Ja, Kolonie! Dies weist die USA als einer der wenigen verbliebenen Kolonialstaaten aus. Was sie nicht hindert, immer großmäulig das Selbstbestimmungsrecht zu fordern (wenn es ihnen in den Kram passt).
Oscar Lopez Rivera kämpfte – mit vollem, international verbrieftem Recht – für die staatliche Unabhängigkeit der Insel. Dafür wurde er von der US-amerikanischen Justiz am 29. Mai 1981 zu 70 Jahren Gefängnis verurteilt. Lopez Rivera: “ich habe niemanden umgebracht und stets nur um eine bessere und gerechtere Welt gerungen”.
Eine wachsende Bewegung in Puerto Rico und den USA fordert seine Freilassung.

Spezialisten der Menschenvernichtung: Killinger

Der deutsche Faschismus brauchte und gebar Menschenvernichter, Massenmörder, Organisatoren von Genoziden. Einer dieser Gesellen war Manfred Killinger (1886-1944).

Lutz Jahoda verflicht seine Geschichte mit der von John Dillinger, einem US-amerikanischen Bankräuber, den die USA als Staatsfeind Nr. 1 behandelten, den der FBI erschoss. Killinger allerdings war ein echter Killer. Den lesenswerten Text in Gänze findet man hier: http://www.rotfuchs.net/rotfuchs-lesen/dillinger-und-killinger.html

“Was Dillinger und Killinger einte: Sie brachten selbst niemanden um. Dillinger hatte die Zuneigung vieler Amerikaner, weil es ihm mehrfach gelungen war, der Polizei zu entwischen. Killinger hatte die Sympathie aller völkisch-national Rechtsorientierten, vor allem der Judenhasser in Deutschland. Er gehörte zu jenen finsteren Gesellen, die man Wegbereiter des deutschen Unheils nennen darf. Als militärischer Chef der Geheimorganisation Consul (O. C.), hatte er dafür zu sorgen, die Weimarer Regierung zu destabilisieren. Für ihn eine willkommene Gelegenheit, sich vorerst jener Regierungsmitglieder anzunehmen, die mosaischer Herkunft waren.”

Begriffliche und sonstige Verwirrungen

Zu „Endlose Akkumulation“ von Jason w. Moore in Lunapark21 Nr. 32

von Christel Buchinger

Jason W. Moore „versucht in dem (…) Text, marxistische, ökosozialistische und feministische Ansätze zu einer Synthese zu bringen“, heißt es im Vorspann zu dem Artikel „Endlose Akkumulation? – Die nicht bezahlten Quellen des kapitalistischen Reichtums“ im Lunapark21 Nr 32. Könnte eine spannende Lektüre werden.

Aber schon die ersten beiden Sätze sind verstörend. „Jede Zivilisation muss entscheiden, was wertvoll ist und was wertlos. Marxisten sprechen hier meist vom ‘Wertgesetz’“. Sollte der Autor hat vom marxistischen Wertgesetz keine Ahnung haben?. Und er merkt nicht, dass er unterschiedliche Begriffe von ‘Wert’ benutzt. Das marxsche Wertgesetz handelt vom Wert der Waren. Dieser entsteht in dem objektiven Prozess der kapitalistischen Warenproduktion durch die Arbeit. Ob die ‘Zivilisation’ das ‘entscheidet’ oder nicht. Dann vollführt er eine Pirouette: es sei kein Begriff, der sich ohne weiteres auf die Tagespolitik beziehen oder auf die Geschichte des Kapitalismus anwenden ließe. Der Wert oder das Wertgesetz lassen sich nicht auf den Kapitalismus anwenden? Auf was denn sonst? Moore will marxistische, ökosozialistische und feministische Ansätze zu einer Synthese bringen? Den marxistischen Ansatz, das deutet sich hier an, versteht er aber gar nicht.

Also geht es zum Ökosozialismus. Da will Moore zuallererst das „Credo der Moderne“, die Trennung zwischen Mensch einerseits und Natur andererseits überdenken. Überdenkt er nun die Trennung oder die Zusammenführung mit dialektischer Methode? Nein! Er überdenkt sie gar nicht, er stellt sie nur fest, aber nicht in ihrer Widersprüchlichkeit sondern er konstatiert sie platt. Continue reading

10 Prozent für die oberen zehn Prozent

von Christel Buchinger

Was ist das für eine Kapitalistenklasse? Was sind das für Kapitaleigner? Luschen! Feige Memmen! Sie lassen sich das Geschäft von ein paar hyperbezahlten Managern machen, die sich selber bedienen, zuweilen so, dass in ihren Taschen prozentual und absolut mehr landet als in den Taschen der Aktionäre. Dieweil die Kapitalfuzzis gar nicht mehr agieren, tun die Manager so, als seien sie die eigentlichen Beherrscher des Kapitals. Continue reading