Geheimgesellschaften: Bilderberger (2)

Dies sind die im Netz veröffentlichten Ergebnisse eines Forschungsprojekts an der WWU in Münster:

Bilderberg Konferenzen: Diese Hompage ist ein Teil des Forschungsprojektes “Wem gehört die EU?” am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Schweigende Massenmedien,
Schweigende Sozialwissenschaften

Haben Sie schon einmal von diesen Bilderberg-Konferenzen gehört? Nein? Das haben viele Menschen nicht, da es bezüglich dieses Themas ein weltweiten medialen Blackout gibt. Diesem Blackout soll diese Homepage entgegenwirken. Sie entstand im Rahmen eines universitären Forschungsprojektes am soziologischen Institut der Westfälischen-Wilhelms Universität Münster. Im Sommersemester 2007 fand unter der Leitung von Professor Hans-Jürgen Krysmanski das Seminar “Wem gehört die Europäische Union? Strukturen und Akteure des Reichtums” statt. Die Basisliteratur für dieses Seminar bildete die gleichnamige Studie von Professor Krysmanki im Auftrag der Europaabgeordneten Sahra Wagenknecht. Es bildeten sich Arbeitsgruppen, welche sich im Folgenden mit speziellen Facetten der europäischen Eliten beschäftigten.

Diese Homepage soll zum einen dazu dienen dem Interessierten einen groben Überblick über die Thematik der Bilderberg-Konferenzen zu geben und anderseits denjenigen, die sich vertieft mit der Materie auseinander setzten wollen, Literaturverweise und Links bereit zu stellen um dieses bewerkstelligen zu können.

Weiter auf der Website des Forschungsprojekts: http://bilderberger-konferenzen.de.tl/Home.htm

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Ukraine: Stoppt die geistige und militärische Mobilmachung!

Quelle: Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. – http://www.imi-online.de

IMI-Standpunkt 2014/043

Ukraine: Stoppt die geistige und militärische Mobilmachung!

Rede zum Antikriegstag in Stuttgart

Jürgen Wagner (01.09.2014)

Liebe Freundinnen und Freunde,

was Kriegstreiberei und Kriegslügen anbelangt, ist man ja einiges gewohnt: Aber was in diesem Jahr passiert, erweckt bei mir den Anschein als seien große Teile der Politik und Medien hierzulande – ich kann es nicht anders sagen – komplett durchgeknallt!

Ausgerechnet in dem Jahr, in dem sich der Ausbruch des ersten Weltkrieges zum 100. Mal und der des Zweiten zum 75. Mal jährt, blasen die deutschen Eliten zum endgültigen Generalangriff auf die beiden wichtigsten Lehren aus der deutschen Vergangenheit: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Erst erklärt uns Bundespräsident Joachim Gauck bei der Münchner Sicherheitskonferenz Anfang Februar 2014, Deutschland müsse seine angebliche Kultur der (militärischen) Zurückhaltung ad acta legen. Stattdessen solle künftig eine aggressivere militärisch unterfütterte Großmachtpolitik betrieben werden. Continue reading

L wie Lügen: OSZE widerspricht Nato: „Keine russischen Truppen in der Ukraine“

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Es gebe keine Hinweise auf eine russische Präsenz auf ukrainischem Boden, so ein Sprecher der OSZE. Die Nato hatte zuletzt behauptet, Beweise für russische Militär-Operationen zu haben. Kiew spricht seit Tagen von einer „Invasion“ durch Putins Truppen.

Isoliert, zerstritten, elitär: Die Linken verweigern den Kampf um Hegemonie

Die Linke und die Medien Teil 2

von Christel Buchinger

Ich wollte mit einer langen Erklärung mein Abonnement der Jungen Welt kündigen. Daraus wurde dieser Essay. Die Kündigung habe ich bereits aus anderen Gründen ausgesprochen, wegen völlig unkritischer Artikel zur Prostitution, in der die Meinungen der Prostitutionslobby platt und unkritisch wiedergegeben wurden. Aber das ist ein anderes Problem.

Ich habe die Junge Welt gekündigt, weil sie ausgerechnet an Brennpunkten der politischen Entwicklung versagt, wo es gerade heute bedeutsam ist, genau hinzuschauen, in die Tiefe zu gehen, zu recherchieren, zu diskutieren, zu fragen. Ich spreche damit neben der Berichterstattung zu Griechenland, das völlige Versagen beim Thema Geschlechterverhältnisse an, vor allem aber den Friedenswinter. Ich will den Umgang mit dem Friedenswinter, respektive mit den Montagsmahnwachen, kritisch beleuchten, wissend, dass die Junge Welt auch diese Meinungsäußerung dazu nicht ernst nehmen wird. Wer Rainer Rupp dermaßen abblitzen lässt1, schert sich um die Meinung einer ehemaligen Leserin nicht.

Bei Friedenswinter und Montagsmahnwachen deutete sich eine neue Entwicklung an, Bewegung und Aufruhr entstanden, ohne dass, wie es traditionell der Fall ist, die Linke ihre Finger im Spiel hatte. Im Gegenteil: die Bewegungen entstanden gerade auf diese Art und Weise, weil die Linke sich vor entscheidenden Auseinandersetzungen und Zuspitzungen drückt, den Kampf um Gegenhegemonie zum Neoliberalismus und zur Kriegstreiberei geradezu verweigert. Das betrifft die ganze Linke, nicht nur die gleichnamige Partei. An dem Eindruck, dass der Kampf um Gegenhegemonie verweigert wird, ändern auch die aufgeblasenen Backen von Monty Schädel und anderen Helden nichts. Weil ein Vorwurf und eine Begründung, warum man sich von den Veranstaltungen fernhalten muss, der auch von der Jungen Welt wiedergegeben wird, jener ist, unter den Demonstranten und Aktivisten des Friedenswinters und der Montagsmahnwachen befänden sich Verschwörungstheoretiker, beginne ich mit einer Verschwörungstheorie.

1.

Verschwörungstheorie im Selbstversuch

Größeren Katastrophen gehen oft Vorwarnungen voraus. Kleine Erdbeben kündigen große an, der Vulkan spuckt und raucht, bevor er ausbricht. Und so waren die Herrschenden gewarnt. Der erste Warnschuss hieß Stuttgart 21. Continue reading

Befreiung oder neoliberale Freiheit?

von Christel Buchinger

Wenn eine linke, mehr noch eine sich marxistisch wähnende Zeitung über Prostitution schreibt, was erwartet man da?
Man könnte erwarten, dass über die Armutsflucht von Frauen aus Osteuropa direkt in die deutschen Puffs geschrieben wird.
Dass Frauen ihren Körper zur Nutzung durch Männer zur Verfügung stellen, um ihre Kinder zu ernähren, also aus wirtschaftlicher Not? Oder, was nicht selten vorkommt, weil sie von ihrer Familie, ihren Männern, ihren Vätern dazu gedrängt werden, sich als Zeitsklavin zu verkaufen?
Man könnte erwarten, dass über die Ökonomie der Prostitution geschrieben wird, wer daran verdient und wieviel, wie die sog. Laufhäuser organisiert sind, welchen Prozentsatz die Frauen an die „Unternehmen“ abliefern müssen. Da stecken große Skandale drin, wenn man nur wenig gräbt. Continue reading