Spezialisten der Menschenvernichtung: Killinger

Der deutsche Faschismus brauchte und gebar Menschenvernichter, Massenmörder, Organisatoren von Genoziden. Einer dieser Gesellen war Manfred Killinger (1886-1944).

Lutz Jahoda verflicht seine Geschichte mit der von John Dillinger, einem US-amerikanischen Bankräuber, den die USA als Staatsfeind Nr. 1 behandelten, den der FBI erschoss. Killinger allerdings war ein echter Killer. Den lesenswerten Text in Gänze findet man hier: http://www.rotfuchs.net/rotfuchs-lesen/dillinger-und-killinger.html

“Was Dillinger und Killinger einte: Sie brachten selbst niemanden um. Dillinger hatte die Zuneigung vieler Amerikaner, weil es ihm mehrfach gelungen war, der Polizei zu entwischen. Killinger hatte die Sympathie aller völkisch-national Rechtsorientierten, vor allem der Judenhasser in Deutschland. Er gehörte zu jenen finsteren Gesellen, die man Wegbereiter des deutschen Unheils nennen darf. Als militärischer Chef der Geheimorganisation Consul (O. C.), hatte er dafür zu sorgen, die Weimarer Regierung zu destabilisieren. Für ihn eine willkommene Gelegenheit, sich vorerst jener Regierungsmitglieder anzunehmen, die mosaischer Herkunft waren.”

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