Spezialisten der Menschenvernichtung: Killinger

Der deutsche Faschismus brauchte und gebar Menschenvernichter, Massenmörder, Organisatoren von Genoziden. Einer dieser Gesellen war Manfred Killinger (1886-1944).

Lutz Jahoda verflicht seine Geschichte mit der von John Dillinger, einem US-amerikanischen Bankräuber, den die USA als Staatsfeind Nr. 1 behandelten, den der FBI erschoss. Killinger allerdings war ein echter Killer. Den lesenswerten Text in Gänze findet man hier: http://www.rotfuchs.net/rotfuchs-lesen/dillinger-und-killinger.html

“Was Dillinger und Killinger einte: Sie brachten selbst niemanden um. Dillinger hatte die Zuneigung vieler Amerikaner, weil es ihm mehrfach gelungen war, der Polizei zu entwischen. Killinger hatte die Sympathie aller völkisch-national Rechtsorientierten, vor allem der Judenhasser in Deutschland. Er gehörte zu jenen finsteren Gesellen, die man Wegbereiter des deutschen Unheils nennen darf. Als militärischer Chef der Geheimorganisation Consul (O. C.), hatte er dafür zu sorgen, die Weimarer Regierung zu destabilisieren. Für ihn eine willkommene Gelegenheit, sich vorerst jener Regierungsmitglieder anzunehmen, die mosaischer Herkunft waren.”

So sieht die Vorgeschichte von Kriegen aus

Deutschland spielt Souverän, befindet sich aber im Schlepptau der USA

Kriege sind in der Kriminalgeschichte des Kapitalismus ein besonderes Kapitel. Nicht nur, dass die Wahrheit das erste Opfer ist und die Lüge umfassend eingesetzt wird, um Kriege zu propagieren, sie verstoßen in der Regel auch gegen eigene Landesgesetze und gegen internationales Recht. In Deutschland verstoßen Auslandseinsätze klar und offen gegen die Verfassungen und das Grundgesetz, das sich eindeutig auf die UN-Konventionen bezieht und sie zu in D geltendem Recht macht. Gegenwärtig wird im Chinesischen Meer eine Politik betrieben, die die sich selber Schlafwanlder nennenden Kriegsherren und -damen in neue militärische Abenteuer, Kriege, führen kann.
Siehe: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59383

Am Samstag geht es zu Menschenkette gegen die US-Airbase Ramstein, die größte amerikanische Airbase außerhalbder US; Drohnenmorde und Kriege gehen von hier aus. Und sie ist der Garant dafür, dass Deutschland jederzeit in jedes US-amerikanische Kriegsabenteuer gezogen werden kann. Solange es die Ramstein Airbase gibt, ist deutsche Souveränität nicht das Papier wert, auf dem sie steht.

Kalter Putsch in Brasilien (2)

“Die unter Rousseffs Vize Michel Temer, dem Vorsitzenden der ultra-liberalen Partei der demokratischen Bewegung Brasiliens (PMDB) und vormaligen Informanten der US-Botschaft, konstituierte Interimsregierung ist schon dabei, regelwidrig und unter dem Vorwand der „nationalen Rettung“, sämtliche bisherigen Funktionsträger gegen Parteigänger der totalen Liberalisierung, Privatisierung und Neokolonialisierung auszuwechseln. Das Wirtschaftsministerium übernimmt Henrique Meirelles, Brasilianer und US-Bürger, ehemaliger Präsident und Chief Executive Officer von BankBoston und persönlicher Berater des US-Präsidenten Bill Clinton. Zentralbankchef ist Ilan Goldfajn mit israelischem und brasilianischem und Pass, Teilhaber der größten brasilianischen Privatbank (Itaú Unibanco) und ehemaliger Funktionär des Weltwährungsfonds. 2005 hatte Präsident Lula da Silva Brasilien mühsam aus dieser Verschuldungsagentur freigekauft. Unter den 23 Ministern der Interimsregierung sind keine Frauen, auch keine Afrobrasilianer trotz deren Bevölkerungsquote von 50 Prozent.”

http://www.rationalgalerie.de/kritik/dilma-und-die-repraesentative-demokratie.html

2016 Kalter Putsch in Brasilien

German Foreign Policy berichtet:

Brasilien wird seit geraumer Zeit von Korruptionsskandalen immensen Ausmaßes erschüttert. Involviert sind Politiker diverser Parlamentsparteien, darunter der linke Partido dos Trabalhadores (PT), vor allem aber der rechtsliberale Partido do Movimento Democrático Brasileiro (PMDB). Staatspräsidentin Dilma Rousseff (PT) ist am 12. Mai für sechs Monate suspendiert worden – nicht wegen strafbarer Korruption, sondern wegen angeblicher Verstöße bei den Staatsfinanzen; ihr droht nun die Amtsenthebung. Der Vorgang wird weithin als kalter Putsch eingestuft. Diese Auffassung wird durch mehrere Telefonmitschnitte bestärkt, die in den vergangenen Tagen an die Öffentlichkeit gelangt sind. Sie nähren den Verdacht, dass führende PMDB-Politiker stark daran interessiert sind, Korruptionsprozesse zu sabotieren, von denen sie hohe Strafen fürchten müssen – und dass sie zu diesem Zweck den Sturz der Staatspräsidentin planten.[1] Interimspräsident Michel Temer ist PMDB-Mitglied. Aus den Telefonmitschnitten geht auch hervor, dass der PMDB vor Rousseffs Absetzung die Zustimmung der brasilianischen Militärführung zu seinem Vorgehen einholte – und dass diese ankündigte, den Umsturz zu “garantieren”.[2] Brasilien war von 1964 bis 1985 eine Militärdiktatur; Beobachter schreiben den brasilianischen Generälen noch heute starken politischen Einfluss zu.

wieterlesen hier http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59378