Nocheinmal Menschen für Menschen ….

Die Antwort von Menschen für Menschen:
Sehr geehrte Frau Buchinger, sehr geehrter Herr Hohnerlein,
vielen Dank für Ihre Email. Es tut uns leid, wenn Sie unser Bericht über den Besuch von Ministerin Aigner verärgert hat. Sie können versichert sein, dass es uns fern liegt, den parteipolitischen Wahlkampf in der Bundesrepublik zu unterstützen.
Da Menschen für Menschen sich für die ländliche Bevölkerung und damit für die Kleinbauern in Äthiopien einsetzt, war es uns wichtig der Ministerin und ihrer Delegation die Lebensrealität von Millionen von Menschen im Land zu zeigen. Rund 85 Prozent der Bevölkerung lebt als Selbstversorger vom eigenen Anbau. Unsere Organisation arbeitet gemeinsam mit den Bauern daran, die natürlichen Ressourcen zu regenerieren und die Produktivität der Kleinbauern zu steigern.

Und unsere Entgegnung:
Sehr geehrte Frau Dreyer, herzlichen Dank für die schnelle Antwort, aber nichts liegt uns ferner, als Sie zu verdächtigen, aktiv in den bundesdeutschen Wahlkampf einzugreifen. Trotzdem mutet eine BRD-Landwirtschaftsministerin, die derselben Partei wie der Bauernpräsident angehört und die beide zusammen entscheidende Personen im europäischen Subventionskartell sind, gelinde sagt, befremdlich an, sobald es um die Würdigung eines Projektes für kleinbäuerliche Existenzen in Äthiopien geht. Continue reading

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Leserbrief an das Magazin von Menschen für Menschen

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie immer haben wir mit Interesse Ihr neues Magazin gelesen. Wir können auch nachvollziehen, dass es für eine Organisation wie die Ihrige nicht von geringer Bedeutung ist, immer wieder „Prominenz“ in Ihren Projekten zu empfangen. Sehr gestört hat uns im neuen Magazin der Artikel, das Bild und den Text zum Bild über den Besuch von Frau Aigner und Hernn Heiderich.

Es ist Wahlkampf in der Bundesrepublik Deutschland und jede/r hängt sich natürlich aus dem Fenster, wo er/sie kann. Das ist nicht neu und doch sollte man erkennen, dass diese Art des Selfmarketings angesichts der Politik, die diese Prominenten nicht nur im eigenen Land, sondern vor allem auch gegenüber dem globalen Süden zu verantworten haben, zunehmend abstoßender wird. Continue reading