Der Tiergarten in Berlin wird eingezäunt

Angeblich aus Terrorangst soll der Tiergarten in Berlin bis zur WM 2014 eingezäunt werden. Die Zugänge könne man dann gut kontrollieren. Prima! Alles Schöne wird eingezäunt. Bestimmt gibt es noch weitere Plätze, die man wegen Terrorgefahr einzäunen könnte. Stockholm und Paris warnen, die Vorstädte könnten auch in Deutschland unsicher werden. Zäune halten das Gesindel draußen. Die immer unzufriedenen Asylanten, die Faulenzer mit Hartz IV, die Tage- und Sonstwas-Diebe. Aber wäre es nicht viel effizienter, die Armenviertel einzuzäunen? Hohe Drahtverhaue, doppelte, wenn’s geht. Wachmannschaften patrouillieren lassen. Mit Hunden. Deutschen Schäferhunden. Nur wenige Checkpoints. Wer zur Arbeit will oder von der Arbeit kommt, darf rein oder raus. Die andern bleiben drin.
Wenn die Drohnen funktionieren würden, könnte man Mannschaften einsparen. Drohnen sind auch deshalb viel besser, weil, wenn sie jemanden abknallen – versehentlich – muss niemand vor Gericht.
Gated Communities mal anders: nicht die Reichenviertel einzäunen, sondern die Armenviertel. Schaut nach Israel, da geht das doch auch. Die Kosten können in den Armenghettos driekt eingespart werden. Schulen und Kindergärten sind überflüssig für das Gesocks. Bibliotheken dann natürlich auch. Nur Lidl, Aldi und Kik. Achja und MediaMarkt für die ganz Blöden.

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